Internet

Die Welt in digital

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Internet – Die Welt in digital
Deinen Freunden Bilder von deinem Stadtbummel schicken. Schnell Informationen für ein Referat oder die Hausaufgaben sammeln, ohne lange Bücher zu wälzen. Oder in der Mediathek die neue Serie anschauen, von der deine Klassenkameraden begeistert erzählt haben. Das Internet macht es möglich. Heutzutage ist (fast) die ganze Welt miteinander vernetzt. Im Internet warten unendlich viele Daten darauf abgerufen zu werden, zum Beispiel Videos, Musik, Bilder und Texte. Wann und wo du willst!

Wie funktioniert das Internet?
Über das Internet sind Computer, Laptops, Handys und Tablets auf der ganzen Welt miteinander verbunden. Es ist also ein großes Netzwerk, das weltweit von Menschen genutzt werden kann. Jeden Tag werden so unvorstellbare Mengen an Daten von Computer zu Computer rund um den Globus geschickt.

maskottchen2Im Jahr 2016 nutzten rund 3,5 Milliarden Menschen auf der Welt das Internet. Das ist fast die Hälfte aller Menschen auf der Erde. maskottchen2Es gibt schätzungsweise mehr als eine Milliarde Webseiten. Und es werden jeden Tag mehr.
maskottchen2Google ist die meistbesuchte Webseite. In jeder Sekunde wird mehr als 57.000 Mal etwas bei Google gesucht.maskottchen2Die Menge der Daten im Netz steigt ständig. Im Jahr 2017 werden nach Schätzungen so viele Daten übers Internet geschickt, wie in den 17 Jahren davor insgesamt.

Internet-Quiz
Weißt du Bescheid über das Internet? In einem Quiz kannst du dein Wissen rund um das Computer-Netzwerk testen. Bis du ein echter Internet-Profi?

Geschichte des Internets

Wie alles begann!
In den 1960er Jahren wurden die ersten Computer über größere Entfernungen miteinander verbunden. Zunächst wurde diese Technik jedoch nur von der Armee der USA und von Forschern an US-amerikanischen Universitäten genutzt. Von einem richtigen Computernetz war das noch weit entfernt. Über einen einzigen Knotenpunkt waren Rechner miteinander verbunden. Funktionierte der Knotenpunkt nicht, war die Verbindung zwischen den Computern lahm gelegt.

Die Welt vor dem Internet
Heutzutage nutzt die Hälfte aller Menschen auf der Welt jeden Tag das Internet. Es ist aus dem Leben vieler Menschen überhaupt nicht mehr wegzudenken. Musik hören, Freunden schreiben, schnell mal etwas im Lexikon nachschlagen – all das regeln viele heute mit Hilfe des Internets. Doch wie war das eigentlich ohne Internet? In der Bildergalerie startest du zu einer Zeitreise in die Vergangenheit.

Vom ersten Computernetzwerk zum WorldWideWeb
Ab dem Jahr 1968 bauten Forscher den Vorgänger des heutigen Internets auf – das sogenannte Arpanet. In den folgenden Jahren wurden so immer mehr Computer miteinander verbunden. Zunächst nur vier, 1983 waren es rund 400. Im Jahr 1990 wurde das Arpanet schließlich abgeschaltet. Es wurde durch das heutige Internet, das sogenannte WorldWideWeb (deutsch: Weltweites Netz), ersetzt.

maskottchen2Anfangs vernetzte das Arpanet nur 4 Computer miteinander. Drei davon standen in Kalifornien in den USA.maskottchen2Im Jahr 1972 wird das erste E-Mail-Programm entwickelt. Erst zwölf Jahre später wurde die erste deutsche E-Mail verschickt.
maskottchen2Im Jahr 1987 sind weltweit rund 27.000 Rechner miteinander vernetzt.maskottchen2Die ersten deutschen Internetanschlüsse gibt es 1989, ab 1990 wird das Internet für jedermann zugänglich gemacht.

Die Entwicklung des WorldWideWeb
Ab 1993 wurde das Internet nicht mehr überwiegend von Forschern genutzt, sondern viele Menschen gingen nun von zuhause aus ins Internet. Es gab immer mehr Webseiten, die auch für normale Nutzer interessant waren – zum Beispiel Webseiten mit Nachrichten, zum Chatten mit anderen oder um Dinge zu kaufen.

Was ist das?
Im Internet tauchen viele Begriffe auf. Kannst du im Quiz erraten, welche Begriffe in den Videos erklärt werden? Probier es aus im Quiz!

Größer, vielfältiger, schneller
Das Internet wurde immer schneller: Am Anfang wurden meist nur Webseiten aufgerufen und E-Mails verschickt. Doch nach und nach kamen andere Dinge hinzu. Bessere Computer und schnellere Internetverbindungen machten viele Dinge erst möglich, die heute selbstverständlich sind. Schau mal in die Bildergalerie!

Soziale Netzwerke

In welchem Netzwerk vernetzen
Über Soziale Netzwerke tauschen sich heute viele im Internet aus. Es werden Bilder, Videos und Texte selbst produziert und geteilt. Soziale Netzwerke, in denen das möglich ist, gibt es viele und alle funktionieren ein bisschen anders. Für manche braucht es ein Smartphone, andere begrenzen die Größe der Videos und bei einigen kann man gar nichts sehen, ohne sich anzumelden. Welche sind die bekanntesten Sozialen Netzwerke und wo liegen ihre Besonderheiten? Die vier bekanntesten Sozialen Netzwerke findest du in der Bildergalerie.

Was solltest du beachten?
Generell gilt: Du solltest im Internet nur das über dich preisgeben, was du auch im realen Leben einem völlig Fremden über dich verraten würdest. Bei Bildern, Videos und Texten solltest du also immer ganz genau überlegen, ob du sie wirklich ins Internet laden willst.

Einmal im Internet, ist es kaum noch möglich sie wieder zu löschen. logo! zeigt euch, was ihr außerdem beachten solltet, wenn ihr in Netzwerken mit anderen in Kontakt tretet.

Datenschutz

Augen und Ohren auf im Netz
Bei allen Möglichkeiten, die das Internet heutzutage bietet, ist auch Vorsicht angesagt. Denn: Das Internet bietet nicht nur unendlich viele Möglichkeiten, sondern birgt auch die ein oder andere Gefahr. Zum einen, solltest du darauf achten, was genau du selbst von dir im Netz preisgibst. Zum anderen lauern im Netz auch Viren und Hacker, die ganze Computersysteme lahmlegen können. Außerdem werden im Internet manchmal auch Gerüchte verbreitet – deshalb glaube nicht einfach alles, was im Internet steht.

Schütze deine Daten
In manchen Sozialen Netzwerken musst du dich anmelden, um mitmachen zu können. Auch wenn du E-Mails schreiben oder empfangen möchtest, musst du dich in der Regel dafür anmelden. Damit nicht jeder deine E-Mails lesen kann, brauchst du ein Passwort. Das sollte möglichst sicher sein, damit niemand Unfug mit deiner E-Mail-Adresse oder deinem Profil in Sozialen Medien anstellen kann.

Schütze deine Daten

Sicheres Passwort ausdenken

  • Je länger das Passwort ist, desto besser. Es sollte mindestens acht Zeichen lang sein.
  • Verwende möglichst unterschiedliche Zeichen: Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen – zum Beispiel Prozentzeichen, Ausrufezeichen oder Fragezeichen.
  • Nutze keine persönlichen Daten in Passwörtern, die sind zu leicht zu erraten. Also zum Beispiel nicht den Namen des Hundes, dein Geburtsdatum oder die Straße, in der du wohnst.
  • Verwende für verschiedene Seiten unterschiedliche Passwörter. Hast du nur ein Passwort, kann jemand auf alles zugreifen, wenn er es einmal herausgefunden hat.
  • Ganz wichtig: Verrate deine Passwörter niemandem – auch nicht deinen besten Freunden.

 

Ein sicheres Passwort
Es hilft Eselsbrücken zu bauen. Du könntest dir zum Beispiel einen Satz ausdenken, den du dir leicht merken kannst und aus den Anfangsbuchstaben ein Passwort bauen. Nimmst du zum Beispiel den Satz „Die Schule beginnt um acht Uhr am Morgen.“ wäre das Passwort: DSbuaUaM. Es sind also sowohl Groß- und Kleinbuchstaben im Passwort. Nun könntest du noch überlegen, wie du Zahlen und Sonderzeichen einbaust: Aus dem Wort „acht“ könntest du einfach die Ziffer „8“ machen und aus dem großen S ein Dollarzeichen. Das Passwort sähe dann so aus: D$bu8UaM. An das Ende könntest du jetzt noch ein Ausrufezeichen setzen: D$bu8UaM! Aber Vorsicht: Genau dieses Passwort solltest du jetzt auf keinen Fall verwenden, denn es steht ja nun für jeden sichtbar im Internet.

Internet – Die Jagd im Netz

Zu dritt im Bauwagen und den Tag gemeinsam mit Kanu fahren, Zoobesuch und Fußball spielen verbringen. Das Abenteuer, das Fritz, Keks und Mattes dann aber erleben, wird ein anderes – zwischen W-Lan, Einbrechern und Handy-Apps. Viel Spaß mit der (digitalen) Löwenzahn-Sendung!