Making Mako

Ein Tag am Set

Achtung: Exklusiver Backstage-Bereich!

Ihr seid hier hinter den Kulissen von „Mako – Einfach Meerjungfrau“. Begleitet die Darsteller bei ihrem langen Drehtag während der Filmaufnahmen zur zweiten Staffel mit exklusiven Videos, bisher unveröffentlichten Fotos und weiterem Bonusmaterial!

Wollt ihr wissen, wann der Drehtag für die Schauspieler beginnt? Oder wie es am Mako-Set aussieht? Wie funktionieren die magischen Mondkräfte wirklich? Habt ihr schon mal bei einem Stunt zugeschaut? Aber jetzt mal von vorne …

Good Mooorning!

An fünf Tagen in der Woche stehen die Schauspieler um 4.30 Uhr morgens auf. Ein Fahrer holt sie ab und bringt sie zur Haar- und Make-up-Abteilung. Denn damit sie zu Meerjungfrauen und Meermännern werden, müssen sie in die Maske. Um 6.30 Uhr werden sie am Set erwartet.

Erstmal gründlich lesen: das Drehbuch

Während die Schauspieler geschminkt und frisiert werden, haben sie Zeit noch einmal in das Drehbuch zu schauen. Hier finden sie die Dialoge, die sie auswendig lernen müssen. Ausgedacht hat sich das in der Regel der Drehbuchautor. Das Besondere an einem Drehbuch (auf Englisch heißt es „Screenplay“) ist, dass es auch Regieanweisungen enthält. Das sind Texte, die nicht gesprochen werden, sondern die Umgebung (das Set) beschreiben oder den Schauspielern vorgeben, wie sie etwas sagen sollen.

Ähnlich wie das Drehbuch funktioniert auch das „Continuity Book“ (auf Deutsch so viel wie: Buch für die Kontinuität). Hier wird festgehalten, was die Schauspieler in welcher Szene tragen. Oft enthält es viele Bilder. Darauf sieht man genau, ob z.B. der Kragen einer Bluse hochgeklappt sein soll, oder nicht. Die Meerjungfrauen zeigen zusätzlich immer noch ihre Hände, damit klar ist, ob sie in dieser Szene ihren Mondring tragen. Warum so ausführlich? Viele Szenen, die nachher im Film hintereinander laufen, werden an mehreren verschiedenen Tagen gedreht. Wäre doch blöd, wenn Zac in der gleichen Szene einmal eine kurze und einmal eine lange Hose tragen würde.

Boom! Der Kokosnuss-Smoothie explodiert

Am Vormittag stehen die Schauspieler von 6.30 bis 11.30 Uhr vor der Kamera. Heute wird eine ganz besondere Szene aus der ersten Folge gedreht. Ondina und Zac lernen sich auf der Terrasse des Ocean Cafés kennen. Dabei kommt es gleich zu einem Kräftemessen der besonderen Art. Zuerst werfen wir mal einen Blick ins Drehbuch:

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Durch die magischen Kräfte der beiden explodiert der Smoothie. Ondina und Zac werden nass – und wissen, dass sie sich gleich verwandeln werden. Bevor das vor allen Gästen im Café passiert, springen sie schnell vom Pier runter ins Meer. Der eigentliche Sprung ist ungefähr drei Meter tief. Für die Schauspieler war es besonders schwierig, die richtige Technik zu finden. Im Video erklären Isabel (Ondina) und Chai (Zac), wie sie die Szene empfunden haben. Außerdem ist noch eine lustige Panne passiert …

Damit alles richtig schön blubbert und knallt, muss der Requisiteur (auf Englisch heißt er „Property Master“) ran. Er besorgt vorab alle Gegenstände, die für eine Szene notwendig sind. Besonders wichtig ist das bei den Spezialeffekten. Der Requisiteur hat viele Helfer, die ihm zur Seite stehen. Wir verraten euch ein paar Tricks, mit denen am Set gearbeitet wird.

Spezialwissen

Die Serie wird seit 2012 von der Produktionsfirma Jonathan M. Shiff Productions in Zusammenarbeit mit ZDF, ZDF Enterprises und Network Ten Australia produziert. Die Dreharbeiten zur dritten Staffel sind bereits abgeschlossen. „Mako – Einfach Meerjungfrau“ wird international unter „Mako Mermaids“ vertrieben und in Australien läuft die Serie unter dem Titel „Mako – Island of Secrets“. Die Serie ist der Nachfolger von „H2O – Plötzlich Meerjungfrau“. Allerdings sind es diesmal drei Meerjungfrauen, die zu Mädchen werden und nicht umgekehrt. In den „Village Roadshow Studios“ fanden die Innenaufnahmen statt, die Außendreharbeiten in der Stadt Gold Coast in Australien. „I just wanna be“ heißt das Titellied und es stammt von Chantelle Defina und Jack Dacy.

Mittagspause – und nur Shrimps auf dem Teller?

Der anstrengende Stunt fand auf der Terrasse des Ocean Cafés statt. Eigentlich der ideale Ort für eine Mittagspause. Die Speisekarte im Film klingt immer sehr verlockend – mit tollen Meeresfrüchten und Fisch-Burgern! Aber leider ist das Café nur eine Kulisse. Und zu essen gibt es dort keinen einzigen Shrimp. Trotzdem hat das ganze Filmteam natürlich Hunger. Die Mittagspause dauert jeden Tag 45 Minuten – und auch das echte Menü klingt wirklich lecker.

Alle Meerjungfrauen und Meermänner satt und bereit für die nächste Szene? Bis zum Drehschluss um 17.30 Uhr wird jetzt weiter gearbeitet.

Spezialeffekte: Am Nachmittag zieht ein Sturm auf

Der Nachmittag beginnt mit hellen Blitzen, prasselndem Regen und im Hintergrund Donnergrollen – ein schweres Unwetter tobt in Ritas Haus. Regen in einer Grotte? Seltsam? Gar nicht – denn diese Szene steckt voller Spezialeffekte. Ganz kurz zur Geschichte: In der Folge „Rettungsaktion“ kommt es zu einem Wettstreit zwischen Sirena und Ondina. Wer schafft es, ein Segelboot mit magischen Kräften auf seine Seite zu ziehen?

Am Set ist natürlich keine Magie am Werk, sondern das Team für Spezialeffekte (auf Englisch „Special Effects“). Diese cleveren Tüftler können alles: Der Filmregen kommt aus einer selbst gebauten Brause, die aussieht wie eine Dusche. Die Wellen macht jemand mit einem Kasten an den Füßen und für den Wind sorgt ein starker Ventilator. Dann sieht es aus wie ein richtiger Sturm.

Alles kann das Team vor Ort aber nicht machen. Die Wolken und Blitze werden erst später am Computer hinzugefügt. Das sind die visuellen Effekte (auf Englisch „Visual Effects“). Überhaupt ist die Arbeit nach dem Dreh noch nicht vorbei. In der „Post Production“ werden die Szenen gekürzt, richtig angeordnet und es kommt auch noch Musik hinzu.

Achtung: Spoiler

Ein Spoiler im Filmgeschäft bedeutet, dass ihr eine wichtige Information zur Handlung vorab bekommt. Wenn ihr euch überraschen lassen wollt, was rund um Zac, Evie, Ondina, Mimmi, Sirena und Erik in Staffel 2 geschieht, dann überspringt das nächste Video und lest weiter im Kapitel „Feierabend: Alle Aufnahmen sind im Kasten“. Für alle, die gerne schon ein Geheimnis erfahren wollen und es bis zur Austrahlung nicht mehr aushalten können: Film ab!

Feierabend: Alle Aufnahmen sind im Kasten

Um 17.30 Uhr haben es die Schauspieler geschafft. Ihr Drehtag ist zu Ende. Alle Aufnahmen, die sich das Filmteam für heute vorgenommen hatte, sind gedreht. So ein Tag im Leben der Schauspieler ist ganz schön lang. Manchmal – bei speziellen Szenen – müssen sie sogar noch etwas länger bleiben. Ein Fahrer bringt sie nach Hause, wo sie sich Abendessen machen und schon mal den Text für den nächsten Tag lernen. Gegen 21 Uhr fallen sie müde ins Bett. Samstags und sonntags haben sie frei zum Relaxen und Einkaufen. Puh! Das haben sie sich aber auch verdient!

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Experten-Quiz – Bereit fürs Filmgeschäft?

Mit Sicherheit könnt ihr jetzt ein paar Fragen in unserem Quiz beantworten! Für alle Mako-Experten gibt es eine Überraschung am Ende. Hier ein kleiner Tipp: Damit könntet ihr euch am Set überall umgucken.

Noch mehr über „Mako – Einfach Meerjungfrau“ erfahrt ihr auf den Mako-Seiten bei ZDFtivi.de.